Highlights

postheadericon Glücksforschung

Ein wichtiges Ergebnis der Glücksforschung ist:
Maßgeblich für unser Glücklichsein ist die Art und Weise, wie wir denken, wie wir uns und unsere Lebensbedingungen wahrnehmen, wie wir leben und was wir tun.
Dale Carnegie drückte das vor über 50 Jahren so aus:

GLück hängt nicht davon ab, wer Du bist oder was Du hast; es hängt nur davon ab, was Du denkst.

Dies alles zeigt deutlich, dass unsere Beurteilung der Welt wesentlich bedeutsamer ist für unser empfundenes Glück als die Außenwelt. Alles, was wir als schön bewerten und auch wahrnehmen, macht uns automatisch schöne Gefühle.

Geeignete Beurteilungen über das Leben an sich können also unsere Gefühle grundlegend zum Positiven verändern!

Zusammenhang zwischen Gehirnfunktionen und Glück

Denken Sie jedoch daran: Für das Lernen wie auch das Glücksempfinden ist Wiederholung und Training wichtig.

Je öfter die Neuronen unseres Gehirns nämlich aktiviert werden, desto sicherer entsteht eine dauerhafte neuronale Verbindung. Konkret heißt das: je mehr wir uns glückliche Gedanken machen, umso glücklicher fühlen wir uns. D.h.:

Glücksgefühle sind kein Zufall, sondern die Folge der richtigen Gedanken und Handlungen.

Glück und einen Sinn im Leben sind schwer in uns selbst zu finden,
es ist jedoch unmöglich, sie woanders zu finden.

Unser Gehirn befindet sich immer im Training! Positive und negative Gefühle werden dabei in verschiedenen Systemen erzeugt. Positive Gefühle sind eher in der linken Gehirnhälfte angesiedelt, negative eher in der rechten.

Wenn wir Glücksgefühle empfinden, werden die entsprechenden Gehirnareale aktiv und fangen an zu wachsen. Bei starker Nutzung können die Glückszentren nachweisbar sogar innerhalb weniger Stunden deutlich wachsen! Nichtgenutzte Areale, in diesem Fall die der negativen Emotionen, fangen gleichzeitig langsam an zu schrumpfen. Praktischerweise haben aktive positive Gehirnzentren zusätzlich noch eine hemmende Wirkung auf negative Gefühle. Unser Gehirn unterliegt also einem ständigen Veränderungs-Prozess, um sich auf die aktuellen Anforderungen einzustellen.

Körperlich spürbar werden für uns Glücksgefühle vor allem durch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern. Die wichtigsten, die bisher nachgewiesen wurden, sind Dopamin bei allen Gefühlen von Begierde, Vorfreude, Lust oder hoher Konzentration (Flow- Erlebnisse), Endorphine bei allen Arten von Freude und Genuss (z.B. Schokolade), Oxytocin bei Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Sex und der Entstehung emotionaler Bindungen, und neben den Endorphinen auch Serotonin bei körperlicher Bewegung.

DVNLP